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Erneut defekte Condor-Maschine auf Mallorca liegengeblieben

Luftverkehr Erneut defekte Condor-Maschine auf Mallorca liegengeblieben

Der Ferienflieger Condor kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus: Neben einer weiteren Panne auf Mallorca sorgen jetzt auch Gerüchte über Sex-Aufnahmen von Stewardessen für Aufregung.

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Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Condor.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Frankfurt/Main. Erneute Panne bei Condor: Eine Maschine des Ferienfliegers ist mit fast elf Stunden Verspätung von Mallorca gestartet. Grund dafür war ein Defekt der Antennenanlage, wie ein Sprecher des Unternehmens am Freitag in Frankfurt sagte. Nach der Reparatur landete das Flugzeug wie geplant in Frankfurt. Wie viele Menschen an Bord waren, war zunächst unklar.

Neben der Verspätung mussten die Passagiere des Flugs 1503 am Dienstag überdies eine längere Flugzeit ertragen. Grund dafür war nach Angaben der Deutschen Flugsicherung (DFS) in Langen ein Streik der Fluglotsen in Frankreich und ein Gewitter über dem Zielflughafen. "Die hatten richtig Pech", sagte eine Sprecherin der DFS.

Erst am Wochenende hatten mehr als 300 Condor-Passagiere auf der Mittelmeerinsel festgesessen. Ihre Maschinen nach Düsseldorf und Köln hatten 30 und 50 Stunden Verspätung. Zugleich saßen mehr als 90 Passagiere in Frankfurt fest. Grund für die häufigen Verzögerungen im Sommer sind nach Einschätzung von Experten die engen Taktungen. "Wenn dann eine Maschine der Flotte ausfällt, hat das immer Auswirkungen auf den Rest der Flotte", sagte der Condor-Sprecher.

Unterdessen prüft das Unternehmen auch Gerüchte über eine Sex-Affäre in der Belegschaft. Es gebe derzeit jedoch keinerlei Belege oder Aussagen, die Ansatzpunkt für eine dienst- oder strafrechtliche Verfolgung sein könnten, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Focus" sollen Condor-Piloten Stewardessen heimlich beim Sex gefilmt haben, sowohl im Flieger als auch außerhalb. Die Aufnahmen sollen anschließend im Pilotenkreis herumgereicht worden sein.

Die Airline erklärte weiter, man habe die Belegschaft zunächst über ein Rundschreiben "unmissverständlich über die Missbilligung und rechtlichen Konsequenzen durch das Unternehmen informiert". Man werde "jeglichem Anfangsverdacht rigoros" nachgehen.

dpa

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