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Ermittlungen zu tödlichem Unfall von siebenfachen Eltern

Unfälle Ermittlungen zu tödlichem Unfall von siebenfachen Eltern

Die Untersuchungen des Unfalls in Nordhessen, bei dem die Eltern von sieben Kindern getötet wurden, gehen weiter. Die Stadt Bad Arolsen hofft auf Spenden für die hinterbliebenen Kinder.

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Ein nach einem Zusammenstoß mit einem Kleintransporter völlig zerstörtes Auto.

Quelle: Hessennews/tv

Bad Arolsen. Nach dem Tod der Eltern von sieben Kindern ermittelt die Polizei weiter zur Ursache des Verkehrsunfalls im nordhessischen Bad Arolsen. Es werde noch dauern, bis ein Gutachter Spuren ausgewertet habe und der mutmaßliche Unfallverursacher sowie Zeugen vernommen worden seien, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Die beteiligten Fahrzeuge seien sichergestellt worden, zudem sei von dem mutmaßlichen Verursacher Blut entnommen worden. Ergebnisse seien "nicht heute, nicht morgen und nicht nächste Woche" zu erwarten.

Am Dienstag war auf der Bundesstraße 252 zwischen Bad Arolsen-Mengeringhausen und Twiste (Landkreis Waldeck-Frankenberg) ein 57-Jähriger mit einem Kleintransporter in einer leichten Rechtskurve von seiner Fahrbahn abgekommen und frontal in das Auto der Familie gekracht. Die Eltern (37 und 34 Jahre) kamen ums Leben. Zwei der sieben Kinder - drei und sechs Jahre alt - saßen mit im Wagen. Sie liegen schwer verletzt, aber außer Lebensgefahr in Kinderkliniken. Die fünf weiteren Kinder wurden von Notfallseelsorgern betreut. Auch der Transporterfahrer liegt den Angaben zufolge schwer verletzt in einer Klinik.

Inzwischen hat die Stadt Bad Arolsen ein Spendenkonto eingerichtet (IBAN DE54 523500050001062710, Sparkasse Waldeck-Frankenberg). "Der Ernährer ist ausgefallen und die Familie ist nicht auf Rosen gebettet", sagte Bürgermeister Jürgen van der Horst (parteilos) dem Hörfunksender Hit Radio FFH. Der Sender kündigte an, 10 000 Euro zu spenden.

dpa

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