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Ende im Mammutprozess gegen Zigaretten-Mafia in Sicht

Prozesse Ende im Mammutprozess gegen Zigaretten-Mafia in Sicht

Im Mammutverfahren gegen eine Zigaretten-Mafia rechnet das Landgericht Hanau im kommenden Jahr mit einem Schlusspunkt. Von den anfangs 20 Angeklagten sind nur noch sechs übrig, wie das Gericht auf Anfrage mitteilte.

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Ein Mitarbeiter der Zollfahndung zeigt gefälschte Zigaretten.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Hanau. In allen anderen Fällen sind bereits Entscheidungen ergangen. Die vorläufige Bilanz: Fünf Angeklagte wurden verurteilt. Das geringste Strafmaß waren neun Monate auf Bewährung, das höchste lag bei zwei Jahren und sechs Monaten Haft. Zudem gab es sechs Freisprüche mangels Beweisen, gegen drei Personen wurde das Verfahren eingestellt.

Da es nun mit weniger Akteuren weitergeht, wird das Verfahren im kommenden Jahr wieder in einem gewöhnlichen Gerichtssaal fortgesetzt. Bislang tagte das Gericht in einem Saal im Congress Park Hanau. Wegen der großen Anzahl an Angeklagten und Rechtsanwälten reichte anfangs der Platz im Landgericht nicht aus. Der Prozess hatte am 18. März 2014 begonnen.

Den zunächst 20 Angeklagten wurden 25 Taten im Zeitraum von Juni 2012 bis April 2013 vorgeworfen. Es geht um Zigaretten- und Tabakschmuggel einer über mehrere Länder hinweg operierenden Bande. Der Steuerschaden soll bei rund 17 Millionen Euro liegen. Dutzende Tonnen Feinschnitt sollen am Fiskus vorbeigeschleust worden sein.

dpa

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