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Eisheilige beginnen mit Tropennacht

Wetter Eisheilige beginnen mit Tropennacht

Die Eisheiligen haben in Hessen mit einer Tropennacht begonnen, aber am Wochenende sausen die Temperaturen kräftig in den Keller. Die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erwarten sogar Bodenfrost.

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«Ute» führt die Eisheiligen mit sich.

Quelle: Jochen Lübke

Offenbach. In der Nacht zum Freitag, dem ersten Eisheiligen-Tag, war es in Michelstadt im Odenwald 20 Grad warm - für die Meteorologen ist das eine Tropennacht. Nur wenig kühler war es in Darmstadt, Alsfeld und Fritzlar bei 19 Grad.

Nun folgt ein Temperatursturz. Herrschten noch am Freitag sommerliche Verhältnisse bei 25 Grad und mehr, beenden Gewitter die Hitze. Tief "Ute" verdrängt mit polarer Kaltluft die schwül-warme Luft von Hoch ""Leonhard".

Am Wochenende machen die Eisheiligen ihrem Namen alle Ehre. Tagsüber ist es am Samstag kühl bei höchstens zwölf bis 16 Grad, nachts rutschen die Temperaturen auf vier bis ein Grad ab, stellenweise gibt es Bodenfrost. Am Sonntag keine Änderung, und auch in der Nacht zum Montag droht noch einmal Frost. Erst in der neuen Woche geht der Temperaturtrend wieder nach oben.

Die Namenstage Mamertus (11. Mai), Pankratius (12. Mai), Servatius (13. Mai), Bonifatius (14. Mai) und Sophie (15. Mai) werden "Eisheilige" genannt, weil es nach jahrhundertelangen Beobachtungen häufig in der zweiten Maidekade Kaltlufteinbrüche in Deutschland gibt. Das passiert bei sogenannten Nordwetterlagen, die arktische Polarluft nach Mitteleuropa transportieren.

dpa

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