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"Einzigartiges Modell": Privat finanziertes Museum im Bürohochhaus

Kunst "Einzigartiges Modell": Privat finanziertes Museum im Bürohochhaus

Das Frankfurter Museum für Moderne Kunst (MMK) hat künftig drei Standorte in der Stadt. Das neue Haus kostet die Stadt keinen Cent: Ausschließlich private Geldgeber finanzieren das "MMK 2" im Bankenviertel - "ein Finanzierungsmodell, das in der deutschen Museumslandschaft einzigartig ist", wie Museumsdirektorin Susanne Gaensheimer am Donnerstag sagte.

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Susanne Gaensheimer vor der neuen Dependance des MMK.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main. Mit der Erweiterung erhält das vor knapp 25 Jahren gegründete Museum 1750 Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche, dazu kommt ein Foyer, ein Museumsshop und ein Café. Der Immobilienbesitzer stellt dem MMK ein Stockwerk im "TaunusTurm" für 15 Jahre kostenlos zur Verfügung. Den Betrieb finanzieren Sponsoren. Insgesamt wurden vier Millionen Euro eingeworben.

Im "MMK 2" sollen die Ausstellungen alle sechs bis acht Monate wechseln. Die erste Schau heißt "Boom She Boom", zu sehen sind ausschließlich Werke von Künstlerinnen. Im "MMK 1", dem Haupthaus am Dom, gibt es seit der Neukonzeption eine Dauerausstellung mit Klassikern der Sammlung. Im kleinen "MMK 3" - dem ehemaligen Zollamt - präsentiert das MMK jüngere Künstler.

dpa

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