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EKKW weiter auf Sparkurs

Kirchen EKKW weiter auf Sparkurs

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) hält weiter Sparkurs. "Ziel war und ist, das Ausgabeverhalten an die Steuerentwicklung anzupassen", sagte Vizepräsident Volker Knöppel einer Mitteilung zufolge am Dienstag bei der EKKW-Synode im nordhessischen Hofgeismar.

Hofgeismar . Die Einnahmen der EKKW aus der Kirchensteuer seien von 124,9 Millionen Euro in 2009 auf 117,6 Millionen Euro im vergangenen Jahr gesunken.

Zwar steige das Einkommen seit August leicht an. Andererseits sei die Mitgliederzahl im Sommer erstmals unter 900 000 gesunken, berichtete Knöppel. In den nordhessischen Kirchenkreisen Wolfhagen und Melsungen habe die Einführung des freiwilligen Kirchgeldes zu einer verlässlichen neuen Einnahmequelle gesorgt.

Die Synode der EKKW dauert noch bis Donnerstag, auf dem Programm steht auch die geplante Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Außerdem sollen mehrere Kirchengesetze und der Doppelhaushalt 2012/13 verabschiedet werden. Die EKHN-Synode tagt unterdessen von Dienstag bis Samstag in Frankfurt.

Die 95 Mitglieder der EKKW-Synode wählen den Bischof und entsenden aus ihrer Mitte den Rat der Landeskirche. Die zweimal im Jahr tagende Synode ist unter anderem für den Haushalt und die Kirchengesetze zuständig, außerdem hat sie in allen kirchlichen Fragen die letzte Entscheidung. Präses ist Dekan Rudolf Schulze aus dem Kirchenkreis Melsungen.

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