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Drohende Entlassungen: Rheinmetall-Mitarbeiter fordern Abfindungen

Rüstungsindustrie Drohende Entlassungen: Rheinmetall-Mitarbeiter fordern Abfindungen

Rund 250 von der Entlassung bedrohte Beschäftigte des Rüstungskonzerns Rheinmetall haben in Kassel für angemessene Abfindungen demonstriert. Zum Start der Verhandlungen über einen Sozialtarifvertrag am Montag sagte der Kasseler Betriebsrat Klaus Landgrebe: "Es ist eine Schande, dass ein solcher Standort aus Profitgier minimiert werden soll."

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Rund 250 Beschäftigte beteiligten sich an der Demonstration.

Quelle: Uwe Zucchi

Kassel. Die Kasseler IG-Metall-Bevollmächtigte Elke Volkmann betonte, das Ziel sei, eine Abfindung von drei Gehältern "brutto für netto" pro Jahr der Betriebszugehörigkeit zu erreichen. Sie schloss auch Streiks nicht aus, um den Sozialtarifvertrag durchzusetzen.

Derzeit arbeiten rund 450 Beschäftigte aus der Panzersparte am Standort für die Rheinmetall Landsysteme GmbH (RLS). In dem Unternehmensbereich werden unter anderem gepanzerte Fahrzeuge und Teile für den Puma-Schützenpanzer gefertigt.

Das Unternehmen hatte vor kurzem angekündigt, Personal an mehreren Standorten abzubauen, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Nach Angaben der IG Metall droht in Kassel ein massiver Stellenabbau und eine Verlagerung nach Unterlüß in der Lüneburger Heide. Auch in Kiel sollen rund 320 von knapp 500 Stellen gestrichen werden.

dpa

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