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Dritte Runde der Metall-Tarifverhandlung ohne Ergebnis

Tarife Dritte Runde der Metall-Tarifverhandlung ohne Ergebnis

Die dritte Runde der Metall-Tarifverhandlungen für die rund 400 000 Beschäftigten in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland ist ergebnislos beendet worden. "Weder beim Entgelt noch bei den Zuschlägen für Teilzeitbeschäftigte war auf Seiten der Gewerkschaft Bewegung zu erkennen", sagte Pfalz-Metall-Präsident Johannes Heger nach den zweistündigen Gesprächen am Donnerstag in Saarbrücken.

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Zwei Teilnehmerinnen an einer IG Metall Demonstration.

Quelle: Frank Rumpenhorst

Saarbrücken. Bezirksleiter und Verhandlungsführer Jörg Köhlinger erklärte, zwar hätten die Arbeitgeber erkennen lassen, dass sie an einer baldigen Lösung interessiert seien. "Nur haben sie den Weg dazu nicht beschritten." Die Zeit für eine Lösung werde knapp.

Begleitet wurden die Verhandlungen von Warnstreiks, an denen sich nach Angaben der Gewerkschaft bis zum Mittag 9000 Beschäftigte im Bezirk Mitte beteiligten.

Die IG Metall fordert für die bundesweit rund 3,9 Millionen Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie neben sechs Prozent mehr Geld die Option, die Arbeitszeit befristet auf 28 Wochenstunden senken zu können. Schichtarbeiter, Eltern kleiner Kinder sowie pflegende Familienangehörige sollen dafür einen Teillohnausgleich erhalten. Die Arbeitgeber lehnen insbesondere die Ausgleichszahlungen ab. Sie bieten zwei Prozent mehr Geld ab 1. April 2018 und eine Einmalzahlung von 200 Euro für die Monate Januar bis März.

dpa

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