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Dreieinhalb Jahre Haft nach Diebstahlserie: betagte Opfer

Prozesse Dreieinhalb Jahre Haft nach Diebstahlserie: betagte Opfer

Nach einer Reihe von Diebstählen in Geschäften ist ein 43 Jahre alter Mann zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht Frankfurt ging bei seinem Urteil am Dienstag von vier Taten aus.

Frankfurt/Main. Jedes Mal klaute der Mann Geldbörsen in Supermärkten und Bäckereien, zumeist von älteren und gebrechlichen Kunden. In einem Fall wurden einer 100-Jährigen 60 Euro sowie die Scheckkarte aus dem Portemonnaie gestohlen. Mit der Karte soll der Täter 2000 Euro vom Konto des Opfers abgehoben und Schuhe gekauft wurde. In den anderen Fällen war die Beute geringer. Ein fünfter Fall wurde fallengelassen, weil der Täter hier nicht identifiziert werden konnte und der drogenabhängige Angeklagte den Vorwurf bestritt.

Die anderen Diebstähle hatte der Mann eingeräumt und sie mit seiner Kokain-Abhängigkeit begründet. So wurde den gebrechlichen Opfern die Zeugenaussage und der damit verbundene Weg zum Gericht erspart. Das Gericht betonte, der Seriendieb habe bei seinen Taten zielgerichtet die schwächsten Glieder der Gesellschaft ausgesucht. Dies erfordere eine fühlbare Strafe.

dpa

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