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Drei hessische Städte hoffen auf Welterbe-Titel

Denkmäler Drei hessische Städte hoffen auf Welterbe-Titel

Die hessischen Städte Marburg, Wiesbaden und Darmstadt hoffen auf den Titel als Welterbe der Unesco. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass gleich alle drei Bewerbungen vom Land Hessen an die Kultusministerkonferenz weitergeleitet werden.

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Marburg ist eine der UNESCO-Bewerberstädte.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Wiesbaden. Damit wäre ein erster Schritt geschafft. Die Frist dafür endet an diesem Mittwoch (1. August).

Ein Expertengremium prüft dann 2013 die Vorschläge der Bundesländer und erstellt eine nationale Rangliste für die Unesco. Diese entscheidet dann erst vom Jahr 2016 an über die weltweite Vergabe der begehrten Prädikate.

Darmstadt schickt die Jugendstil-Künstlerkolonie Mathildenhöhe ins Rennen, Marburg bewirbt sich gemeinsam mit Tübingen als "Prototyp der europäischen Universitätsstadt". Wiesbaden will mit seiner Geschichte als Weltkurstadt im 19. Jahrhundert punkten.

Bislang befinden sich auf hessischem Gebiet teilweise oder ganz fünf Welterbestätten: Das karolingische Kloster Lorsch, die Grube Messel (erstes Naturerbe in Deutschland), das Obere Mittelrheintal, der frühere römische Grenzwall Limes sowie die Buchenwälder im Nationalpark Kellerwald-Edersee.

Hoffnungen, bald dazuzustoßen, darf sich auch Kassel machen. Die Unesco entscheidet voraussichtlich im kommenden Jahr, ob die Wasserkünste und die Herkules-Statue im Bergpark Wilhelmshöhe Welterbestätte werden. Der Bergpark steht bereits seit den 1980er Jahren auf der Vorschlagsliste.

dpa

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