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Drei Babyleichen - Anfangsverdacht gegen Mutter

Kriminalität Drei Babyleichen - Anfangsverdacht gegen Mutter

Nach dem Fund von drei toten Babys in verschlossenen Camping-Kühlboxen im Kreis Gießen ist die 40-jährige Mutter im Visier der Staatsanwaltschaft. "Wir ermitteln wegen des Anfangsverdachts eines dreifachen, vorsätzlichen Tötungsdeliktes", sagte Staatsanwältin Ute Sehlbach-Schellenberg am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa.

Gießen. Zur Einlassung der Frau waren zunächst keine Angaben zu bekommen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die toten Kinder keine Drillinge waren. Bisher ergab die Obduktion keine Erkenntnisse über Geschlecht und Liegezeit. "Wir erhoffen uns Näheres von feingeweblichen Untersuchungen", sagte Sehlbach-Schellenberg. "Auf jeden Fall handelt es sich um Babyleichen, die nicht nur mehrere Monate, sondern schon länger dort gelegen haben."

dpa

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Langgöns

Nachdem nach dem Fund dreier Babyleichen in Langgöns bei Gießen in der vergangenen Woche schon feststand, dass es sich bei zwei Leichen um Jungen handelte, hat die gerichtsmedizinische Untersuchung jetzt ergeben, dass der dritte Leichnam ein Mädchen war. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit.

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