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Hessen Diskussion um Straffreiheit für Schwarzfahren: RMV dagegen
Mehr Hessen Diskussion um Straffreiheit für Schwarzfahren: RMV dagegen
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05:38 01.02.2018
Ein Aufkleber mit der Aufschrift «Tickets» ist an einem Bus angebracht. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt/Main

Schwarzfahrer verursachten alleine im Rhein-Main-Gebiet jedes Jahr ein Verlust von mehr als 50 Millionen Euro - die nur über die Fahrpreise ausgeglichen werden könnten.

Der Deutsche Richterbund hatte dafür plädiert, wegen Überlastung der Justiz Schwarzfahren als Tatbestand im Strafgesetzbuch zu überprüfen. Der nordrhein-westfälische Justizminister Peter Biesenbach (CDU) und Berlins Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hatten mit Blick auf die Ressourcen bereits Ähnliches vorgeschlagen.

"Der Schwarzfahrer schadet dem ehrlichen Fahrgast und deshalb sollte Schwarzfahren eine Straftat bleiben. Ich biete eine Leistung an, die Kosten verursacht: Wenn ich mir im Supermarkt einen Apfel nehme, bezahle ich doch auch dafür - so ist es auch im ÖPNV", sagte Ringat. Auch der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen hatte erklärt, die Überlastung der Justiz dürfe kein Argument sein, das Fahren ohne Ticket zur Ordnungswidrigkeit herabzustufen.

dpa

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