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Diesel-Neuzulassungen auf Talfahrt: Starker Einbruch

Auto Diesel-Neuzulassungen auf Talfahrt: Starker Einbruch

Die Beliebtheit von Diesel-Fahrzeugen nimmt in Hessen rapide ab. Die Zahl der Neuzulassungen schrumpfte 2017 zum Vorjahr um zwölf Prozent auf 152 578 Fahrzeuge, wie das Kfz-Gewerbe Hessen am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

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Blick auf die Auspuffrohre eines Diesel-Pkw.

Quelle: Hendrik Schmidt/Archiv

Wiesbaden. Vor allem zum Ende des Jahres sei der Einbruch mit einem Rückgang von mehr als 30 Prozent massiv gewesen.

Verbandspräsident Jürgen Karpinski nannte die Entwicklung für die Branche besorgniserregend. Fahrverbote lehne der Verband weiter ab. Daher werde mit "Spannung und Unbehagen" auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts gewartet, das voraussichtlich am 22. Februar über mögliche Diesel-Fahrverbote entscheidet. Dabei geht es um Düsseldorf und Stuttgart. Das Urteil dürfte aber bundesweite Bedeutung haben. "Es gibt bessere Lösungen zur Luftreinhaltung", betonte Karpinski. "Hierzu gehören auch saubere Diesel."

Insgesamt verbuchte das Kfz-Gewerbe in Hessen trotz der Diesel-Verunsicherung 2017 bei den Neuzulassungen ein Plus von 4,6 Prozent auf 370 171 Fahrzeuge. Im Gegensatz zum Diesel legten Benziner deutlich um 18,5 Prozent auf 206 593 Autos zu. Das Wachstum resultiere aus einer Steigerung der privaten Zulassungen und vor allem im zweiten Halbjahr auf den Diesel-Eintauschprogrammen fast aller Marken.

dpa

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