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Die dunkle Seite der Romantik: Ausstellung im Städel-Museum

Kunst Die dunkle Seite der Romantik: Ausstellung im Städel-Museum

In seiner Herbstschau zeigt das Frankfurter Städel-Museum Kunst aus der Romantik bis in die Moderne. Nicht um eine Epoche oder Stilrichtung – um eine Geisteshaltung geht es in der Sonderausstellung "Schwarze Romantik", die am Mittwoch eröffnet wird.

Frankfurt/Main. Zu sehen sind über 200 Gemälde, Skulpturen und Grafiken und Fotos. Auch Filmausschnitte gehören zur Ausstellung.

Die Liste der Künstler reicht von Francisco de Goya im 18. Jahrhundert über Caspar David Friedrich im 19. Jahrhundert bis zu Salvador Dalí im 20. Jahrhundert. Verbindendes Element zwischen den Künstlern ist ihr Interesse am Unheimlichen und Unterbewussten, am Abgründigen und Alptraumhaften. Innerer Kern der gezeigten Arbeiten – so die These von Kurator Felix Krämer - ihr erschüttertes Vertrauen in die Macht der Aufklärung.

"Die Arbeiten erzählen eindringlich von Einsamkeit und Melancholie, von Leidenschaft und Tod, von der Faszination des Grauens und dem Irrationalen der Träume", hieß es am Dienstag. Die Ausstellung ist in Frankfurt bis zum 20. Januar zu sehen. Im Anschluss wird sie im Pariser Musée d'Orsay gezeigt.

dpa

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