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Deutsche Fluglotsen planen für 29. Januar einstündigen Streik

Luftverkehr Deutsche Fluglotsen planen für 29. Januar einstündigen Streik

Flugreisende in Deutschland müssen sich am 29. Januar auf Behinderungen und Flugausfälle einstellen. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) hat für diesen Tag zu einem einstündigen Solidaritätsstreik aufgerufen.

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Die GdF hat zum Solidarstreik aufgerufen.

Quelle: Oliver Berg/Archiv

Frankfurt/Main. Damit will sie nach Angaben von GdF-Chef Matthias Maas die europäische Fluggewerkschaft unterstützen. Diese hat EU-weit zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, um gegen drohende Einsparungen zu protestieren.

Während des Streiks darf kein ziviles Flugzeug den deutschen Luftraum überqueren. Wie viele Verbindungen davon betroffen sind, war zunächst unklar. "Die Stunde in Deutschland wird sich nicht sonderlich auswirken", sagte Maas am Samstag in Frankfurt.

Deutliche Auswirkungen werden nach seiner Einschätzung aber die Streiks der europäischen Lotsen-Kollegen haben. In Deutschland hat die GdF rund 2000 Fluglotsen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Das Magazin "Focus" berichtet, dass mehrere hundert Flüge betroffen sein könnten und es "mit Sicherheit" auch zu Ausfällen kommen dürfte. Passagiere sollten sich bei den Airlines informieren. An dem Protest wollen sich laut "Spiegel" auch Angestellte der Deutschen Flugsicherung (DFS) beteiligen. Dies werde voraussichtlich für massive Verspätungen sorgen, weil Deutschland den am stärksten frequentierten Luftraum der Welt habe.

Seit Monaten protestieren die Lotsen gegen EU-Pläne zur Liberalisierung des europäischen Luftraums mit bislang noch 28 nationalen Flugsicherungen. Danach sollen die Anbieter die Gebühren senken und zugleich mehr Verkehr abwickeln. Die Gewerkschaften sehen hingegen Sicherheits- und Kapazitätsprobleme.

dpa

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