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Deutsche Börse investiert am Standort Frankfurt

Börsen Deutsche Börse investiert am Standort Frankfurt

Die Deutsche Börse will das historische Börsengebäude in der Frankfurter Innenstadt attraktiver für Besucher und Börsenkandidaten machen. Bis 2020 investiert der Dax-Konzern 18,5 Millionen Euro in den Umbau der Räumlichkeiten.

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Vorstandsvorsitzender der Deutsche Börse AG Theodor Weimer.

Quelle: Arne Dedert

Frankfurt/Main. "Wir müssen die Börse lebendiger gestalten und wir werden das tun", sagte der seit Januar amtierende Börsen-Chef Theodor Weimer bei der Vorstellung der bereits vor seiner Zeit beschlossenen Pläne am Montag auf dem Börsenparkett. Zugleich verlängerte die Börse den Mietvertrag für das Gebäude, dessen Eigentümerin die Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt ist, bis zum Jahr 2048.

"Wir wollen einen Publikumsmagneten schaffen", sagte Weimer. So soll das Besucherzentrum neu gestaltet und erweitert werden. Ein separater Eingang soll den Zutritt für Interessenten erleichtern. Die Börse erwartet, dass sie auf diese Weise die jährliche Besucherzahl von derzeit 35 000 bis 40 000 verdreifachen oder gar vervierfachen kann.

Für Börsengänge (IPO) wollen die Architekten in dem denkmalgeschützten Gebäude von 1879 einen Empfangsbereich schaffen. Zudem soll ein öffentliches Konferenzzentrum entstehen. Vorbehaltlich der ausstehenden Genehmigungen sollen die Arbeiten in diesem Sommer beginnen, für Januar 2019 ist die Eröffnung des neuen Besucherzentrums und der IPO-Lounge angestrebt, ein Jahr später soll der Konferenzbereich fertig sein.

Der aus dem Fernsehen bekannte große Handelssaal mit der Dax-Tafel, den die Börse 2007 modernisiert hatte, soll von den Umbauarbeiten nur am Rande betroffen sein.

dpa

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