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Deutsche Börse: Nein aus Brüssel falsch aber verkraftbar

Börsen Deutsche Börse: Nein aus Brüssel falsch aber verkraftbar

Mit scharfer Kritik hat die Deutsche Börse auf das Nein aus Brüssel zur geplanten Fusion mit der New Yorker NYSE reagiert. Zugleich bekräftigte Vorstandschef Reto Francioni am Mittwoch in Frankfurt, der Dax-Konzern sei auch ohne Partner stark genug aufgestellt.

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Reto Francioni kritisiert die Entscheidung. Foto: Frank Rumpenhorst

Frankfurt/Main. "Wir können das EU-Verbot verkraften. Die Deutsche Börse konzentriert sich nun auf ihr Wachstumsprogramm aus eigener Kraft", sagte Francioni. "Mit dem Jahr 2012 verbinden wir positive Wachstumserwartungen für die Deutsche Börse."

Der Deutsche-Börse-Chef ließ aber keinen Zweifel daran, dass die beiden Fusionspartner das Veto der EU-Kommission für falsch halten. "Die Entscheidung der EU-Kommission basiert auf einer realitätsfremd verengten Marktdefinition", sagte der Schweizer. "Mit der Entscheidung wird die Schaffung einer in Europa beheimateten und global führenden Börsenorganisation verhindert." Das sei auch "eine verpasste Chance für den Finanzplatz Frankfurt". Francioni folgerte: "Was jetzt folgt, ist ein zäher Wettlauf aller Börsenplätze - die asiatischen eingeschlossen - um die beste Positionierung an den Kapitalmärkten."

dpa

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