Volltextsuche über das Angebot:

27 ° / 17 ° Gewitter

Navigation:
Dessous-Verkäuferin scheitert vor Gericht

Prozesse Dessous-Verkäuferin scheitert vor Gericht

Die gute Nachricht: Es wird fünf Stände mit Dessous auf dem Limburger Ostermarkt am 3. April geben. Die schlechte Nachricht: eine sechste Verkäuferin von "Miederwaren und hochwertigen Dessous" schaut in die Röhre.

Voriger Artikel
Polizei fasst Räuber-Trio in Homberg
Nächster Artikel
Nationalmannschaft der Zimmerer trainiert im Saarland

Dessous sind der Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung um einen Marktstand. Foto: www.pixelio.de

Quelle: Peter Smola

Wiesbaden. Ihr wurde in Limburg kein Stand zugewiesen, sie konnte sich auch vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden nicht einklagen.

Die Stadt Limburg habe bei der Auswahl der Marktstände keine Rechtsfehler gemacht, befand das Gericht nach Mitteilung vom Freitag. Zwar habe sie um mehr Teilnehmer geworben, die "österliche Produkte und Waren" verkaufen. Gleichzeitig sei der Platz wegen Bauarbeiten in der Limburger Innenstadt in diesem Jahr kleiner als sonst. Die Stadt habe von 150 Bewerbungen nur die Hälfte erfüllen können. Die Bewerberin sei also nicht diskriminiert worden.

"Dass die anderen Unterwäsche-Anbieter ein unattraktiveres Angebot vorhalten würden, könne nach den vorgelegten Unterlagen nicht angenommen werden", hieß es in der Mitteilung zu dem Beschluss vom Donnerstag (Aktenzeichen 5 L 348/12.WI). Die Miederwaren-Verkäuferin, die seit 20 Jahren an Märkten teilnimmt, kann Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel einlegen.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel