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Hessen Dessous-Verkäuferin scheitert vor Gericht
Mehr Hessen Dessous-Verkäuferin scheitert vor Gericht
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12:24 30.03.2012
Dessous sind der Gegenstand einer gerichtlichen Auseinandersetzung um einen Marktstand. Foto: www.pixelio.de Quelle: Peter Smola
Wiesbaden

Ihr wurde in Limburg kein Stand zugewiesen, sie konnte sich auch vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden nicht einklagen.

Die Stadt Limburg habe bei der Auswahl der Marktstände keine Rechtsfehler gemacht, befand das Gericht nach Mitteilung vom Freitag. Zwar habe sie um mehr Teilnehmer geworben, die "österliche Produkte und Waren" verkaufen. Gleichzeitig sei der Platz wegen Bauarbeiten in der Limburger Innenstadt in diesem Jahr kleiner als sonst. Die Stadt habe von 150 Bewerbungen nur die Hälfte erfüllen können. Die Bewerberin sei also nicht diskriminiert worden.

"Dass die anderen Unterwäsche-Anbieter ein unattraktiveres Angebot vorhalten würden, könne nach den vorgelegten Unterlagen nicht angenommen werden", hieß es in der Mitteilung zu dem Beschluss vom Donnerstag (Aktenzeichen 5 L 348/12.WI). Die Miederwaren-Verkäuferin, die seit 20 Jahren an Märkten teilnimmt, kann Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel einlegen.

dpa