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Designierter FDP-Chef: "Liberales Lebensgefühl vermitteln"

Parteien Designierter FDP-Chef: "Liberales Lebensgefühl vermitteln"

Der designierte FDP-Landeschef Stefan Ruppert (42) will die hessischen Liberalen künftig als "sympathische und seriöse" Programmpartei präsentieren. "Wir müssen besser vermitteln, was ein liberales Lebensgefühl ist", sagte der ehemalige Frankfurter Bundestagsabgeordnete der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montag).

Wiesbaden. Während es in der Gesellschaft bei den Themen Sexualität oder Lebensführung liberal zugehe, sei es zugleich beängstigend, welche Aufgaben man heute dem Staat zuordne bis hinein ins Privatleben.

Ruppert wies die Ansicht zurück, die Grünen hätten die FDP als liberale Partei beerbt. Die Moral der Grünen erscheine zwar sehr liberal, "aber es gibt doch sehr enge Leitplanken, wie man zu leben hat". Es sei allerdings übertrieben, dass sich Grüne und FDP "immer wieder so massiv bekriegen". Der eurokritischen AfD sprach Ruppert ganz den Anspruch ab, liberal zu sein.

Ruppert soll am 8. Februar auf dem Parteitag in Bad Soden zum Nachfolger von Jörg-Uwe Hahn gewählt werden. Nach der Landtagswahl am 22. September war der Landesvorstand zurückgetreten. Die FDP war nach zweistelligen Verlusten mit fünf Prozent gerade noch in den Landtag gerutscht.

dpa

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