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Hessen Darmstädter Merck steigt stärker in Flüssigkristallfenster ein
Mehr Hessen Darmstädter Merck steigt stärker in Flüssigkristallfenster ein
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12:06 30.06.2014
Merck übernimmt Peer+ nun komplett. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Darmstadt

Das Produkt soll massenweise hergestellt werden. Bereits 2015 will Peer+ mit ersten Pilotprojekten an den Markt gehen, wie Merck am Montag in Darmstadt mitteilte.

Über den Kaufpreis für die restlichen 30 Prozent an Peer+ sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Unternehmen arbeiten seit 2011 zusammen. Damals erwarb Merck bereits 70 Prozent der Kapitalanteile der Holländer.

Peer+ habe neun Mitarbeiter und mache noch keinen Umsatz. Am Standort Eindhoven sollen Forschung und Entwicklung dieses Bereichs gebündelt werden. Merck will diese Fenster aber nicht selbst produzieren.

Flüssigkristallfenster könnten sich sekundenschnell stufenlos von hell nach dunkel regulieren lassen. Damit lasse sich die Energieeffizienz eines Gebäudes entscheidend verbessern. Zudem bestünden neue architektonische Möglichkeiten. Eingesetzt werden Flüssigkristalle bereits bei Bildschirmen, also für Fernseher, Laptops und Handys.

dpa