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Commerzbank geht im Streit um Abberufung von Personalchef in Berufung

Banken Commerzbank geht im Streit um Abberufung von Personalchef in Berufung

Der Streit um die Abberufung von Commerzbank-Personalchef Ulrich Sieber geht in eine neue Runde. "Wir wollen Berufung einlegen", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende des Dax-Konzerns, Klaus-Peter Müller, bei der Hauptversammlung am Donnerstag in Frankfurt.

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Das Logo der Commerzbank am Hauptsitz der Bank.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Frankfurt/Main. Das Landgericht Frankfurt hatte Siebers Entlassung für unwirksam erklärt (Az.: 3-05 O/14).

Die Bank hatte die Verkleinerung des Vorstandes mit dem eingeleiteten Personalabbau begründet. Das könne nicht spurlos am Top-Management vorbeigehen. Das Landgericht urteilte, dies reiche nicht für eine Abberufung aus. Der Fall geht nun vor das Oberlandesgericht.

Die Commerzbank hatte sich Ende 2013 nach monatelangem Gezerre von zwei Vorständen getrennt und ihren Vorstand von neun auf sieben Mitglieder verkleinert. Neben Sieber traf es Jochen Klösges, der gemeinsam mit Sieber für die konzerneigene Abbausparte verantwortlich war. Klösges ging den damaligen Angaben zufolge freiwillig. Das Aktiengesetz fordert für die vorzeitige Abberufung eines Vorstandsmitgliedes einen "wichtigen Grund".

dpa

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