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Hessen Hoher Schaden durch falsche E-Mails
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14:48 30.01.2018
Viel Arbeit bereiten der Polizei die Betrügereien nach der Masche CEO-Fraud. Quelle: Thorsten Richter
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Wetzlar

Die Betrüger veranlassen Mitarbeiter durch geschickte Täuschung Transaktionen höherer Geldbeträge ins Ausland zu tätigen. Diese Masche ist bereits
bekannt als sogenannter CEO-Fraud oder auch Fake President Fraud und Business Email Compromise (BEC).

Wegen der Betrügereien und Betrugsversuche warnt die Polizei vor diesem Phänomen, von dem überwiegend Firmen, grundsätzlich aber auch Vereine, Kommunen oder Organisationen betroffen sein können. Über öffentlich zugängliche Quellen wie das Internet, das Handelsregister, Wirtschaftsberichte, Werbebroschüren oder soziale Netzwerke sammeln die zumeist professionellen Täter zunächst Informationen über das anzugreifende Unternehmen.

So erwerben sie Insiderwissen mit teilweise sensiblen und für das beabsichtigte Betrugsdelikt notwendigen Informationen. Sie betreiben des Weiteren das sogenannte "social engineering", dem Ausspähen von Schreibstilen und Gepflogenheiten der Firmen.

Täter geben sich als leitende Angestellte aus

Dann schreiten die Betrüger zur Tat. Die Kontaktaufnahme mit den Unternehmen erfolgt per E-Mail oder Telefon. Die Täter geben sich dabei regelmäßig als Leitende Angestellte bzw. Geschäftsführer (CEO) des Unternehmens oder gar als Handelspartner aus und wirken durch ihr detailliertes Wissen mehr als glaubwürdig.

Mittlerweile gibt es diesen Kontakt auch in abgewandelter Form zum Beispiel als E-Mail angeblich aus dem "Mutterhaus" des weltweit operierenden Betriebs an die Filiale. Ziel ist es letztlich, die kontaktierten Unternehmensmitarbeiter - unter Vortäuschen eines vermeintlich authentischen Geschäftsvorgangs - zum Transfer eines zumeist fünf- bis siebenstelligen Geldbetrages ins Ausland zu veranlassen.

Durch CEO-Fraud entstanden Schäden in Millionenhöhe mit zum Teil gravierenden Folgen für die betroffenen Unternehmen beziehungsweise die ausführenden Mitarbeiter. Das Bundeskriminalamt warnte bereits vor dieser Betrugsmasche und gab Tipps, wie man sich davor schützen kann. Zudem startetete das BKA im Mai 2017 eine Informationskampagne im Social Web Weitere Einzelheiten stehen  außerdem auf der Webseite des BKA unter www.bka.de.

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