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CDU-Austritt von Steinbach schlägt hohe Wellen

Parteien CDU-Austritt von Steinbach schlägt hohe Wellen

Der Parteiaustritt der CDU-Politikerin Erika Steinbach hat eine Vielzahl kontroverser Reaktionen ausgelöst. In den Sozialen Netzwerken gehörte die Entscheidung der langjährigen CDU-Politikerin zu den meistdiskutierten Themen des Wochenendes.

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Erika Steinbach, ehemalige CDU-Politikerin.

Quelle: Karlheinz Schindler/Archiv

Frankfurt/Main. Steinbach vertrat seit 1990 den Wahlkreis Frankfurt am Main II im Bundestag.

"Es wäre konsequent, wenn sie nun auch ihr Bundestagsmandat niederlegt, das sie über die CDU geholt und der Partei zu verdanken hat", sagte der Generalsekretär der hessischen CDU, Manfred Pentz. Aus Sicht des SPD-Landesvorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel wäre es konsequent gewesen, wenn die hessische CDU Steinbach "vor die Tür gesetzt" hätte.

Die stellvertretende AfD-Bundessprecherin Beatrix von Storch lud Steinbach zum Eintritt in ihre Partei ein: "Liebe Frau Steinbach, konservative Ex-CDU'ler sind in der AfD immer herzlich willkommen", schrieb sie auf Twitter. Der AfD-Vize Alexander Gauland sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Ich kenne Frau Steinbach sehr gut, sie steht für die alten Werte der CDU." Diese sei inzwischen "zu einem Kanzlerinnenwahlverein degeneriert".

dpa

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