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Busfahrerstreik geht trotz neuen Angebots weiter

Verkehr Busfahrerstreik geht trotz neuen Angebots weiter

Seit zehn Tagen stehen vielerorts in Hessen die Busse still. Nun kommt Bewegung in den Tarifkonflikt.

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Ein streikender Busfahrer.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Trotz eines neuen Angebots der Arbeitgeber haben die Busfahrer in Hessen am Mittwoch ihren Streik fortgesetzt. Das Angebot sei am Dienstag zu spät für einen Stop des Ausstands hereingekommen, sagte Ute Fritzel von der Gewerkschaft Verdi am Morgen. Die Tarifkommission sei einberufen worden und berate am Mittwoch über die Offerte. Im Laufe des Tages werde entschieden, ob die Verhandlungen wieder aufgenommen werden.

Das Angebot sehe eine Anhebung des Ecklohns auf 13 Euro bis zum 1. Januar 2019 vor, sagte der Geschäftsführer des Landesverbands Hessischer Omnibusunternehmer (LHO), Volker Tuchan, am Mittwoch. In Großstädten falle der Lohn demnach aufgrund der sogenannten Ballungsraumzulage je nach Betriebszugehörigkeit um 40 bis 78 Cent höher aus. "Unsere Spielräume sind sehr eng", sagte Tuchan. Er hoffe aber darauf, dass Verdi sich jetzt auch bewege und Verhandlungsbereitschaft signalisiere.

Die Gewerkschaft fordert eine Anhebung des Stundenlohns von derzeit zwölf Euro auf 13,50 Euro. Zuvor hatte die "Gießener Allgemeine" über das Angebot berichtet.

Schwerpunkte der Streiks sollten am Mittwoch wieder Frankfurt, Darmstadt, Hanau, Offenbach, Marburg, Gießen und Fulda sein. Zum Ausstand aufgerufen sind Beschäftigte bei 20 privaten Busgesellschaften.

dpa

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