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Bundesarchiv will NS-Opfer-Suchdienst unterstützen

Geschichte Bundesarchiv will NS-Opfer-Suchdienst unterstützen

Das Bundesarchiv will dem Internationalen Suchdienst ITS bei der Archivierung von Dokumenten aus der Nazizeit helfen.

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Blondel (l.) und Hollmann wollen stärker zusammenarbeiten. Foto: Timo Lindemann

Bad Arolsen. „Wir unterstützen den ITS, mehr Archiv zu werden", sagte der Präsident des Bundesarchivs, Michael Hollmann, am Dienstag bei einem Besuch des NS-Opfer-Suchdienstes im nordhessischen Bad Arolsen.

Bei der Erschließung, Konservierung oder Lagerung von Dokumente wolle das Bundesarchiv seine Erfahrungen einbringen.

Das Bundesarchiv wird vom kommenden Jahr an sogenannter institutioneller Partner des ITS. Der Suchdienst dokumentiert das Schicksal von Opfern der nationalsozialistischen Verfolgung. Das ITS-Archiv umfasst rund 30 Millionen Dokumente aus Konzentrationslagern und Unterlagen über die Zwangsarbeit und Deportierte. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) zieht sich Ende 2012 aus der Leitung des ITS zurück.

dpa

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