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Börsenverein: Kermani Reisender zwischen den Religionen

Literatur Börsenverein: Kermani Reisender zwischen den Religionen

Als Reisenden zwischen den Kulturen und Weltreligionen hat der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seinen Friedenspreisträger Navid Kermani gewürdigt. Der deutsch-iranische Schriftsteller sei ein Vorbild, sagte der Vorsteher des Börsenvereins, Heinrich Riethmüller, am Sonntag in Frankfurt.

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Der deutsch-iranische Schriftsteller und Publizist Navid Kermani.

Quelle: Alexander Heinl/Archiv

Frankfurt/Main. "Ein aufgeklärter Bürger, der Hölderlin und die Poesie liebt, der aus der Literatur und aus seiner Religiosität die Anregungen, Erkenntnisse und Kraft schöpft, die wir, angesichts einer Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint, alle brauchen."

Kermani nimmt in der Frankfurter Paulskirche den renommierten Friedenspreises des Deutschen Buchhandels entgegen. Die Auszeichnung ist mit 25 000 Euro dotiert. Der Autor sei eine der wichtigsten Stimmen in der heutigen Gesellschaft, die ein friedliches Miteinander von Menschen unterschiedlichster nationaler und religiöser Herkunft finden müsse, heißt es in der Begründung für die Auszeichnung.

dpa

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