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Bewährungsstrafe für mutmaßlichen Schweizer Spion beantragt

Prozesse Bewährungsstrafe für mutmaßlichen Schweizer Spion beantragt

Im Prozess gegen einen mutmaßlichen Spion aus der Schweiz sind am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht Frankfurt erwartungsgemäß Bewährungsstrafen für den 54 Jahre alten Angeklagten beantragt worden.

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Bronzestatue der römischen Göttin der Gerechtigkeit, Justitia.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Während die Bundesanwaltschaft zwei Jahre forderte, plädierten die Verteidiger des Sicherheitsexperten auf eineinhalb Jahre. Als Bewährungsauflage steht darüber hinaus eine Geldzahlung im Raum.

In ihren Schlussvorträgen orientierten sich die Prozessparteien vor allem an dem Geständnis des Angeklagten. Dieser hatte in dem seit Mitte Oktober laufenden Prozess eingeräumt, im Auftrage eines schweizerischen Nachrichtendienstes gegen Zahlung von 28 000 Euro Details über Organisation und Arbeitsweise der Steuerfahndung in Nordrhein-Westfalen in Erfahrung gebracht zu haben. Die Anklage sah darin den Straftatbestand der geheimdienstlichen Agententätigkeit für erfüllt an.

Der Staatsschutzsenat will voraussichtlich am kommenden Donnerstag (9. November/09.30 Uhr) das Urteil verkünden.

dpa

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