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Betriebsrat kritisiert drastischen Stellenabbau bei Deutscher Bank

Banken Betriebsrat kritisiert drastischen Stellenabbau bei Deutscher Bank

Der drastische Stellenabbau bei der Deutschen Bank ruft den Betriebsrat auf den Plan. "Die Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Bank ist auch für uns Arbeitnehmervertreter von zentraler Bedeutung", erklärte Konzernbetriebsratschef Alfred Herling am Donnerstag in einer Mitteilung.

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Der Stellenabbau bei der Deutschen Bank ruft den Betriebsrat auf den Plan.

Quelle: M. Antin/Archiv

Frankfurt/Main. "Die Fokussierung auf Personalabbau und Filialschließungen ist allerdings das falsche Signal. Denn damit drängt sich der Eindruck auf, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun die Suppe auslöffeln müssen, die ihnen das Top-Management früherer Jahre mit Schadensersatzzahlungen und Abschreibungen in schwindelerregender Höhe eingebrockt hat."

Herling, der zugleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Dax-Konzerns ist, betonte: "Für die Arbeitnehmervertreter im Deutsche-Bank-Konzern wird bei den anstehenden Verhandlungen die Beschäftigungssicherung von zentraler Bedeutung sein." Unumgängliche Personalanpassungen müssten "mit einem Höchstmaß von sozialer Verträglichkeit auf freiwilliger Basis umgesetzt werden". Die Deutsche Bank will bis 2018 im eigenen Haus netto rund 9000 Arbeitsplätze abbauen.

dpa

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