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Betriebsrat: Opel und GM verweigern Gespräche zu Unternehmensplan

Auto Betriebsrat: Opel und GM verweigern Gespräche zu Unternehmensplan

Nach Spekulationen über Standortschließungen beim defizitären Autobauer Opel erhebt der europäische Betriebsrat schwere Vorwürfe gegen das Management.

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General Motors schweigt - ebenso wie Opel. Foto: Jeff Kowalsky/Archiv

Rüsselsheim. Die Geschäftsführung versuche, die Standort gegeneinander auszuspielen und setze insbesondere die Arbeitnehmervertretungen in einzelnen Werken brutal unter Druck, heißt es in einem gemeinsamen Schreiben der Arbeitnehmervertreter aus sieben europäischen Ländern.

Angeführt von Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug fordert das Europäische Arbeitnehmerforum (EEF) "unverzüglich" konstruktive Gespräche. Dabei müssten die Beschäftigten vollständig über einen realistischen Unternehmensplan bis 2016 informiert werden. Zudem müsse gemeinsam ein Wachstumsplan für Europa und die großen globalen Märkte außerhalb Europas erarbeitet werden. "Opel und GM verweigern sich derzeit solchen Gesprächen und setzen auf die Methode "Teile und herrsche"", klagte das EEF.

Opel steckt seit Jahren tief in den roten Zahlen. Angesichts der schlechten Entwicklung des europäischen Automarktes hat Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke inzwischen auch die baldige Rückkehr in die Gewinnzone aufgegeben. Hinter den Kulissen werden derweil neue Sparpläne geschmiedet. Immer wieder wurde zuletzt auch über das Aus des Bochumer Werks spekuliert.

dpa

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