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Bericht: Commerzbank plant eigene Abwicklungsbank für Eurohypo

EU Bericht: Commerzbank plant eigene Abwicklungsbank für Eurohypo

Die teilverstaatlichte Commerzbank plant einem Bericht zufolge eine eigene Abwicklungsbank für die angeschlagene Staats- und Immobilienfinanzierungstochter Eurohypo.

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Wird die Commerzbank ihren Plan umsetzen? Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Düsseldorf/Frankfurt. Diese Bad Bank solle als eigenes Segment geführt werden und ein Volumen von bis zu 150 Milliarden Euro haben, wie das "Handelsblatt" (Freitag) aus Finanzkreisen erfuhr. Die Einheit solle den Namen "Non-Core Assets" (NCA) erhalten. Die zweitgrößte deutsche Bank will die Eurohypo offenbar dorthin abschieben, um sie dann in den kommenden Jahren abwickeln zu können. Commerzbank und Eurohypo wollten sich dazu nicht äußern, wie es in dem Bericht weiter hieß.

Der Schritt ist dem Blatt zufolge Teil eines Kompromisses zwischen Commerzbank und Europäischer Kommission, mit dem die Bank um den Verkauf der Bank herumkommt. Eigentlich hatte die EU wegen der im Zuge der Finanzkrise erhaltenen Staatshilfen genau dies verlangt - doch die Eurohypo erwies sich wegen ihrer vielen faulen Kredite und Staatsanleihen aus Griechenland und anderen Krisenländern als unverkäuflich. Die EU-Kommission deutete daher zuletzt mehrfach an, dass sie der Commerzbank hier entgegenkommt.

Eine Entscheidung ist bereits gefallen. Diese soll am Freitagvormittag veröffentlicht werden. Dem Bericht zufolge muss das Staatskreditgeschäft der Eurohypo ganz abgewickelt werden und das Immobilienportfolio um die Hälfte auf 25 Milliarden Euro eingedampft werden. Dies sei rechtlich komplex. Das gesunde Geschäft könne erst mit der Zeit vom abzuwickelnden getrennt werden. Dabei solle die Abwicklungseinheit helfen.

dpa

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