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Hessen Berater weist auf Gesetzesverstoß hin und muss Schadenersatz zahlen
Mehr Hessen Berater weist auf Gesetzesverstoß hin und muss Schadenersatz zahlen
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12:06 09.05.2014
Frankfurt/Main

Der Berater suchte eine Frau aus, erfuhr aber von dem Unternehmen, dass es keine Frau auf der Position haben wollte.

Dies teilte er der abgelehnten Bewerberin mit und riet ihr, wegen eines Verstoßes gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) zu klagen. Tatsächlich erhielt die Frau in einem Vergleich 8 500 Euro Entschädigung.

Das Unternehmen verklagte daraufhin den Personalberater und forderte Schadenersatz in Höhe von insgesamt 11 500 Euro, da ihm die Information über die Ablehnung der Frau vertraulich mitgeteilt worden sei. Das Landgericht Frankfurt hatte die Klage noch abgewiesen, das Oberlandesgericht (OLG) gab der Firma nun teilweise recht. Der Berater muss aber nur ein Drittel des Schadens begleichen, da sich das Unternehmen ein "überwiegendes Mitverschulden" anrechnen lassen müsse. Das Urteil ist nicht anfechtbar.

dpa