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Baustoffhersteller Dyckerhoff profitiert von EM

Bau Baustoffhersteller Dyckerhoff profitiert von EM

Der Baustoffhersteller Dyckerhoff hat von den Großbauten in Polen und der Ukraine zur Fußball-Europameisterschaft 2012 profitiert. Für das laufende Jahr 2012 rechnet der Vorstandsvorsitzende der Dyckerhoff AG, Wolfgang Bauer mit einem stabilen Geschäft.

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Das Geschäft bei Dyckerhoff brummt - Dank der EM 2012. Foto: Frank May/Archiv

Wiesbaden. Der Umsatz werde wie 2011 etwa 1,6 Milliarden Euro erreichen, das Ergebnis vor und nach Steuern werde ähnlich hoch ausfallen wie vergangenes Jahr, sagte er am Montag in Wiesbaden.

2011 hat Dyckerhoff Absatz, Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Es wurden 15 Prozent mehr Zement und 19 Prozent mehr Beton verkauft. Der Umsatz stieg um 13 Prozent. Dazu trugen nach Angaben Bauers alle Märkte mit Ausnahme der USA bei. Das Betriebsergebnis bezifferte der Konzern auf 147,6 Millionen Euro, das Nachsteuerergebnis auf 73 Millionen Euro. Als Konzernergebnis blieben 65,6 Millionen Euro - etwa zehnmal mehr als 2010.

"Wegen des milden Wetters am Jahresende wurden Bauarbeiten in Westeuropa und in Teilen Osteuropas vorgezogen. Diese Mengen werden uns in der Jahresbetrachtung 2012 fehlen", sagte Bauer. Dafür sei in Russland und der Ukraine mit steigenden Absätzen zu rechnen.

Durch die Vorbereitungen auf die Fußball-EM wurde in der Ukraine mehr Zement und Beton verbaut, Dyckerhoff setzte entsprechend mehr ab und steigerte seinen Umsatz deutlich um 38 Prozent. Auch beim Ko-Gastgeber Polen lief das Geschäft gut, ebenso in Russland.

dpa

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