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Baurecht für vorletzten A 49-Abschnitt

Verkehr Baurecht für vorletzten A 49-Abschnitt

Der Bau der Autobahn A 49 wird ein weiteres Stück vorangetrieben. Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) unterzeichnete am Mittwoch den Planfeststellungsbeschluss für den vorletzten Abschnitt zwischen Schwalmstadt und Stadtallendorf und schuf damit Baurecht.

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Wirtschaftsminister Dieter Posch (FDP) unterzeichnete am Mittwoch in Treysa den Planfeststellungsbeschluss für den vorletzten Abschnitt der A 49.

Quelle: Matthias Mayer

Schwalmstadt. Die Autobahn soll einmal die Zentren Kassel und Gießen verbinden und bis zur A 5 bei Gemünden reichen. „Die A 49 wird der Wirtschaft der Region Impulse geben und zahlreiche Anwohner von Bundesstraßen vom Verkehrslärm entlasten“, sagte der Minister laut Mitteilung im nordhessischen Schwalmstadt. Der Abschnitt ist 13,3 Kilometer lang und wird rund 130 Millionen Euro kosten. Mit dem Bau könnte 2016 begonnen werden.

Mit dem Baurecht ist das Projekt aber noch nicht gesichert. Zum einen sind nun Klagen dagegen möglich, zum anderen hat der Bund noch kein Geld für den Abschnitt bereitgestellt. Das Ministerium geht jedoch davon aus, dass dies ab 2016 geschieht. „Es ist das gemeinsame Interesse von Bund und Land, die A 49 als eine der wichtigen Nord-Süd-Achsen zügig fertigzustellen“, betonte Posch.

Die Planung der A 49 geht bis zum Ende der 1960er Jahre zurück. Derzeit endet sie bei Neuental, wo 1994 das vorerst letzte Teilstück fertiggestellt wurde. 17 Jahre später - im März 2011 - wurde mit dem Bau des Abschnitts Neuental-Schwalmstadt begonnen. Posch kündigte an, den noch fehlenden Planfeststellungsbeschluss für das Stück bis zum Anschluss an die A 5 „noch in diesem Jahr“ folgen zu lassen.

Kritik kam von den Grünen. Die verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, Karin Müller, sagte: „Seit vielen Jahren wird ohne Durchfinanzierung an der A 49 herumgeplant.“ Eine Alternative seien Ortsumgehungen.

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Treysa

Die Politik hat sich offenbar von dem alten Versprechen verabschiedet, die Autobahn 49 zwischen Neuental und der geplanten Einmündung in die Autobahn 5 bei Gemünden/Felda in einem Zug zu bauen. Das wurde am Mittwochmittag in Treysa deutlich.

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