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Bauernverband kritisiert Milchpreis als "unterirdisch"

Agrar Bauernverband kritisiert Milchpreis als "unterirdisch"

Der niedrige Milchpreis lässt die Milchbauern in Hessen um ihre Existenz bangen. Für 20 Cent pro Liter könne man keine Milch erzeugen, sagte der Präsident des Hessischen Bauernverbandes, Karsten Schmal, am Dienstag nach Berichten über einen weiteren Preisrückgang auf unter 20 Cent je Liter der Deutschen Presse-Agentur.

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Der Milchpreis in Hessen ist auf unter 20 Cent pro Liter gesunken.

Quelle: Sebastian Gollnow/Archiv

Kassel. "Der Preis ist unterirdisch." Fast täglich bekomme er Anrufe von Bauern die fragten, wie das durchzuhalten sei.

Er forderte den Handel auf, den Bauern mehr zu bezahlen. "Wenn man mit Regionalität wirbt, muss man den Erzeuger auch Luft zum Leben lassen." Laut Schmal ist ein Preis von deutlich über 30 Cent notwendig, um profitabel Milch zu erzeugen.

Die aus der Bundespolitik in Berlin ins Spiel gebrachte Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro bezeichnete Schmal als "Tropfen auf den heißen Stein". Er forderte zudem unter anderem einen höheren Zuschuss zur landwirtschaftlichen Unfallversicherung. Der Preisverfall ist Thema eines "Milchgipfels" am 30. Mai im Bundeslandwirtschaftsministerium.

dpa

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