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Bauboom bei hessischen Museen: Neue Konzepte nötig

Museen Bauboom bei hessischen Museen: Neue Konzepte nötig

Im kommenden Jahr empfangen viele Museen ihre Besucher in neuen Räumen. Vor allem im Rhein-Main-Gebiet wird gebaut. Diese Bauarbeiten sind oft ein Anlass, die Ausstellung neu zu konzipieren.

Frankfurt/Main. Allein im Rhein-Main-Gebiet müssen sich rund 40 Museen nach Neu-, Aus- und Umbau neu positionieren – diese Zahl nannte die Kulturinitiative Rhein-Main kürzlich bei einer Konferenz von Museumsdirektoren. Zwei der größten Museumsbaustellen befinden sich in Frankfurt: das Historische Museum am Römerberg und das Kunstmuseum Städel auf der gegenüberliegenden Mainseite.

Auch mit Geschichte befasste Museen müssten sich «vom Historischen lösen», sagte der Direktor des Historischen Museums, Jan Gerchow, kürzlich bei einer Museumsdirektoren-Tagung. „Wir müssen auch gegenwärtige Fragen und Zukunftsperspektiven in den Blick nehmen."

Schon im vergangenen Jahr gab es eine stattliche Anzahl von Neu-, Um- und Ausbauten: Das „Bibelhaus Erlebnis Museum" und das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt, das Brüder-Grimm-Haus in Steinau an der Straße, die Keltenwelt am Glauberg oder das Museum für Stadtgeschichte in Heusenstamm. Im Dezember wurde das Museum für Kunst und Industriegeschichte in Großauheim wiedereröffnet.

dpa

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