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Bald vier Häuser des Jugendrechts in Hessen

Justiz Bald vier Häuser des Jugendrechts in Hessen

Das landesweit vierte Haus des Jugendrechts soll in Hanau entstehen. Die Erfahrung aus anderen Regionen zeige, dass diese Einrichtungen ein effektives Mittel seien, Jugendkriminalität zu bekämpfen, sagte der Polizeipräsident für Südosthessen, Roland Ullmann, nach einer Mitteilung des Justizministeriums vom Dienstag.

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Klingelknöpfe an einem Haus des Jugendrechts in Frankfurt/Main.

Quelle: Marius Becker/Archiv

Hanau. Den Angaben zufolge ist der Start der Einrichtung im kommenden Jahr geplant, die Staatsanwaltschaft geht von etwa 2200 Fällen in Hanau und Umgebung pro Jahr aus.

In Häusern des Jugendrechts arbeiten Staatsanwälte, Polizei und Jugendhilfe sowie freie Träger unter einem Dach zusammen, um eine abgestimmte und rasche Reaktion zu ermöglichen. Ziel ist auch, mehr präventiv zu arbeiten. Häuser des Jugendrechts gibt es außerdem in Frankfurt - hier sind es bisher zwei - und Wiesbaden. Planungen laufen nach Ministeriumsangaben auch für eines in Offenbach und ein weiteres im Süden Frankfurts.

Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) kündigte zugleich einen sozialen Trainingskurs mit dem Namen "Schule des Respekts" für Frankfurt an, der im kommenden Jahr beginnen solle. Er soll eine erzieherische Maßnahme für Jugendstraftäter sein.

dpa

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