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Bahn und GDL suchen Lösung im Tarifstreit

Tarife Bahn und GDL suchen Lösung im Tarifstreit

Wenige Tage vor einem drohenden Lokführerstreik sind Vertreter der Deutschen Bahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) am Freitagmorgen zu Gesprächen in Frankfurt zusammengekommen.

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Kaum Lösungen in Sicht beim Tarifstreit mit der Bahn.

Quelle: Arno Burgi/Archiv

Frankfurt/Main. Beide Seiten zeigten sich vorab aber skeptisch, bei dem Arbeitstreffen Lösungen für ihren festgefahrenen Tarifstreit finden zu können.

Doch die Zeit drängt: Am 15. Januar läuft ein Ultimatum der GDL aus. Sollte es bis dahin keine Einigung geben, will die Gewerkschaft voraussichtlich noch in diesem Monat zu Streiks aufrufen. "Nach dem 15. Januar entscheiden wir, ob und wie wir streiken", sagte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky dem "Tagesspiegel".

Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber hatte am Donnerstag in Berlin betont, dass das Unternehmen bei dem Treffen in Frankfurt kein Angebot vorlegen werde.

Die GDL hatte Ende November die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung für gescheitert erklärt. Sie verwarf mit der Bahn erzielte Zwischenergebnisse und fordert seitdem stattdessen eine Lizenzverlust-Versicherung für Lokomotivführer. Diese soll finanzielle Einbußen ausgleichen, wenn ein Lokführer seinen Beruf aus Gesundheitsgründen nicht mehr ausüben kann.

Die Bahn hält den von ihr angebotenen Mitarbeiterschutz für besser. Er garantiere den Lokführern ein Berufsleben lang einen Arbeitsplatz.

dpa

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