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Backunternehmen ruft Mais-Chips wegen Gluten zurück

Lebensmittel Backunternehmen ruft Mais-Chips wegen Gluten zurück

Das Bio-Backunternehmen Mayka hat Mais-Chips der Sorte Paprika zurückgerufen, weil entgegen der Kennzeichnung auf der Packung Gluten in den Chips sein kann. Betroffen sind laut Internetportal www.lebensmittelwarnung.de die Länder Hessen und Baden-Württemberg, wie das Portal am Samstag mitteilte.

Schliengen. Bei der Herstellung des Maismehls für die Chips bei einem Lieferanten war Dinkel in das Produkt gekommen, wie Mayka aus Schliengen (Landkreis Lörrach) erklärte. Dadurch sei mehr Gluten enthalten als für glutenfreie Produkte zulässig.

Es handele sich um Mayka Mais-Chips Paprika, 125 Gramm, mit der Chargennummer 37332 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 28.08.2018. Die Tüten könnten kostenfrei zurückgegeben werden, die Kunden erhielten ihr Geld zurück. Die Webseite www.lebensmittelwarnung.de wird von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit betrieben.

Gluten kommt vor allem in den Getreidearten Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und in handelsüblichem Hafer vor. Dieses Eiweiß ist aber auch in Wurst, Milchprodukten, Käse, Bier oder Puddingpulver enthalten. Es gibt Menschen, die eine genetisch bedingte Unverträglichkeit gegenüber Gluten haben (Zöliakie). Zöliakie kann eine chronische Erkrankung des Dünndarms mit Bauchkrämpfen, Durchfall und Verdauungsbeschwerden hervorrufen. Lebensmittel gelten als glutenfrei, wenn sie nicht mehr als 2 Milligramm auf 100 Gramm (20 ppm) Gluten enthalten. Die zurückgerufenen Mais-Chips enthalten laut Mayka zwischen 40 und 53 ppm Gluten.

dpa

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