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Außenminister Steinmeier erhält Ignatz-Bubis-Preis

Auszeichnungen Außenminister Steinmeier erhält Ignatz-Bubis-Preis

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) erhält den Ignatz-Bubis-Preis für Verständigung der Stadt Frankfurt. Damit werde sein Einsatz für Menschenrechte und die internationale Völkerverständigung gewürdigt, erklärte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Freitag.

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Frank-Walter Steinmeier (SPD).

Quelle: Rainer Jensen/Archiv

Frankfurt/Main. Die Entscheidung für die mit 50 000 Euro verbundene Auszeichnung traf der Magistrat der Stadt auf Vorschlag einer Kommission.

Der Preis erinnert an Lebenswerk und Persönlichkeit von Ignatz Bubis (1927-1999), der in Frankfurt lebte und rund sieben Jahre Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland war. Seit 2001 wird die Auszeichnung alle drei Jahre an eine Persönlichkeit oder Organisation vergeben, "deren öffentliches Wirken in hervorragender Weise im Sinne der von Ignatz Bubis vertretenen Werte gekennzeichnet ist".

2013 wurde die Arbeit des Fritz-Bauer-Instituts in Frankfurt gewürdigt, das die Geschichte des NS-Völkermords an den Juden erforscht. 2010 ging die Auszeichnung an die Holocaust-Überlebende Trude Simonsohn, die seit Oktober dieses Jahres auch Frankfurter Ehrenbürgerin ist.

Der Preis wird am 10. Januar in der Paulskirche überreicht. Die Laudatio hält der Grünen-Bundestagsabgeordnete und frühere Frankfurter Stadtkämmerer Tom Koenigs. Er war einst Beauftragter für Menschenrechtspolitik im Auswärtigen Amt. Zuletzt ist er als Beauftragter des Außenministers für den Friedensprozess in Kolumbien aktiv gewesen.

dpa

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