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Aufräumarbeiten nach Gewittersturm in Osthessen fortgesetzt

Wetter Aufräumarbeiten nach Gewittersturm in Osthessen fortgesetzt

Nach einem Gewittersturm mit großer Zerstörungskraft gehen im osthessischen Gemünden (Vogelsbergkreis) die Aufräumarbeiten weiter. "Es wird noch Tage und Wochen dauern, bis alle Schäden beseitigt sind", sagte Bürgermeister Lothar Bott (parteilos) am Dienstag.

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Eine Windhose war in der Nacht durch Osthessen gefegt.

Quelle: Philipp Weitzel

Gemünden. 16 Dächer seien bei dem Unwetter in der Nacht zum Montag in dem kleinen Ortsteil Otterbach mit seinen 74 Einwohnern beschädigt worden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach führt den Sturm nach wie vor als Tornado-Verdachtsfall. Auch eine Fallböe könne die Zerstörungen angerichtet haben, sagte ein DWD-Sprecher.

Die Dachdeckerarbeiten wurden fortgesetzt, nachdem die Dächer notdürftig vor Regen geschützt worden waren. Die Höhe des Sachschadens liegt nach Botts Schätzungen deutlich im sechsstelligen Euro-Bereich.

Verletzt wurde durch den Sturm ein Mann. Er erlitt Schnittverletzungen, als Dachziegel durchs Fenster flogen. "Wir hatten Glück im Unglück", sagte Kreisbrandinspektor Sven Holland.

dpa

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