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Aufklärungskampagne zu Nilgänsen in Frankfurt geplant

Tiere Aufklärungskampagne zu Nilgänsen in Frankfurt geplant

Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung von Nilgänsen in Frankfurt plant die Stadt eine Aufklärungskampagne. Dabei gehe es um das bestehende Fütterungsverbot der Tiere, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

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Eine Nilgans in Frankfurt am Main.

Quelle: Andreas Arnold/Archiv

Frankfurt/Main. Um die Population der Tiere überschaubar zu halten, will die Stadt auch Grasflächen in Parks und die Pflanzen an Gewässerrändern hochwachsen lassen. Nilgänse fühlten sich nur wohl, wenn sie eine durchgehend freie Sicht hätten, sagte Heilig. Als Pilotprojekt solle der Ostpark in Frankfurt dienen.

Die Ausbreitung von Gänsen - insbesondere der Nilgänse - in Frankfurt war Thema eines Runden Tischs, zu dem Heilig Vertreter des hessischen Umweltministeriums, Mitarbeiter des Grünflächenamts und der Bäderbetriebe sowie Dagmar Stiefel von der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland eingeladen hatte. Die Kampagne sei Ergebnis des Zusammentreffens, sagte Heilig.

Zuvor hatte der Abschuss einzelner Gänse im Frankfurter Brentanobad für Ärger mit Tierschützern gesorgt. Im Kot der Tiere waren Salmonellen gefunden worden. Der Frankfurter Zoo hat wie das Brentanobad eine Abschussgenehmigung für Nilgänse. Ein akuter Bedarfsfall bestehe aber nicht, sagte eine Sprecherin des Zoos. Dort seien Hinterlassenschaften der Nilgänse wie Kot weniger problematisch, da es keine Liegewiese gebe. Die Nilgänse stammen ursprünglich aus Afrika und vermehren sich rasch.

dpa

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