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Attac plant Widerstand gegen Freihandelsabkommen

Wirtschaftspolitik Attac plant Widerstand gegen Freihandelsabkommen

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac plant Widerstand gegen das umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. "Kommt das Abkommen durch, müssen das die EU-Bürger mit einem massiven Abbau von Verbraucherschutz und Umweltauflagen bezahlen", sagte Attac-Sprecher Roland Süß am Sonntag in Frankfurt bei einer Frühjahrstagung des Netzwerks.

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Attac plant Widerstand gegen Freihandelsabkommen.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Die Öffentlichkeit habe keine Einblick in den Verhandlungsprozess, der noch dazu von Wirtschaftslobbyisten dominiert werde, kritisierte Süß. Unter dem Titel "Kul.tour stoppt TTIP - raus aus der Freihandelsfalle!" plane Attac vor der Europawahl (25. Mai) eine zweiwöchige Demo-Tour durch mehrere deutsche Städte. Im Herbst gebe es zudem möglicherweise einen internationalen Aktionstag.

Auch mit der europäischen Krisenpolitik ging das Netzwerk hart ins Gericht. "Die Politik hemmt die wirtschaftliche Entwicklung und belastet die Menschen in den betroffenen Ländern", sagte Süß. Es dürfe nicht allein darum gehen, dass Länder wie Griechenland nur ihre Schulden bedienen. Sie müssten auch Möglichkeiten bekommen, wieder selbstbestimmt agieren zu können.

Etwa 150 Teilnehmer kamen zu der Frühjahrstagung am Samstag und Sonntag an der Frankfurter Universität. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac zählt 14 Jahre nach seiner Gründung rund 27 800 Mitglieder.

dpa

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