Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hessen "Arisierung": 170 Immobilien gingen an die Stadt Frankfurt
Mehr Hessen "Arisierung": 170 Immobilien gingen an die Stadt Frankfurt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:22 07.01.2018
Die Villa Kennedy in Frankfurt am Main, die zu NS-Zeiten «arisiert» wurde. Quelle: Fabian Sommer
Frankfurt/Main

Eine entsprechende Liste befindet sich im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte. Dabei dürfte es sich aber nur um einen Teil der Objekte handeln, die jüdische Eigentümer im Zug der so genannten Arisierung verkaufen mussten - häufig weit unter dem tatsächlichen Wert.

Viele Geschäftsleute und Unternehmer, die so an den Betrieb eines bisherigen Konkurrenten gelangten, profitierten doppelt: Die Konkurrenz war verringert, und das eigene Geschäft zu einem günstigen Preis ausgebaut.

Nachdem jüdische Eigentümer bereits nach 1933 "freiwillig" ihre Häuser und Geschäfte verkauften, um etwa eine Emigration zu finanzieren, wurden Juden vom November 1938 an systematisch aus dem Wirtschaftsleben vertrieben. Die bis dahin noch bestehenden Betriebe wurden zwangsweise nichtjüdischen Eigentümern übergeben oder aufgelöst.

dpa

Die AfD peilt nach dem klaren Einzug in den Bundestag auch bei der Landtagswahl in Hessen 2018 ein zweistelliges Ergebnis an. In Hessen war die Alternative für Deutschland bei der Bundestagswahl nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis auf 11,9 Prozent der Stimmen gekommen.

20.09.2018
OP „Es gibt keine Zeit für Träume“ - Pussy Riot-Mitglied Samuzewitsch im Interview

Vor einem Jahr wurde das Urteil über Pussy Riot gesprochen. Wegen einer Anti-Putin-Demonstration wurden die Bandmitglieder zu zwei Jahren Haft verurteilt.Ein Gespräch mit Jekaterina Samuzewitsch, die inzwischen wieder frei ist.

06.03.2018
Hessen Ausgehen: Der Tipp - Grabesgruß aus den Neunzigern

Mark Lanegan stellt Dienstag im Musikzentrum seine Platte ,,Blues Funeral" vor. Eine düstere Platte über Vergebliches und Vergängliches ohne viel schnickschnack.

13.11.2012