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Anklage gegen Islamist wegen Kriegsverbrechen in Syrien

Terrorismus Anklage gegen Islamist wegen Kriegsverbrechen in Syrien

Wegen Kriegsverbrechen nahe der nordsyrischen Stadt Aleppo muss sich ein deutscher Islamist demnächst vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt/Main verantworten.

Karlsruhe/Frankfurt. Wie die Bundesanwaltschaft am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte, hat sie gegen ein 32-jähriges mutmaßliches Mitglied des Islamischen Staates (IS) Anklage erhoben. Der Mann soll im September 2013 von Deutschland nach Syrien gereist sein. Er habe sich dem IS angeschlossen und sei als Kämpfer von der Terrorvereinigung an Schusswaffen ausgebildet worden.

Im November 2013 soll seine Einheit bei Aleppo einen mutmaßlichen Kämpfer einer verfeindeten Miliz gefangen genommen haben. Der Angeschuldigte und andere IS-Mitglieder sollen ihn mehrfach geschlagen und getreten haben, damit er seinen militärischen Auftrag verrät. Auch sei ihm Folter angedroht worden. Der Angeschuldigte habe das Geschehen gefilmt. Er ist derzeit in anderer Sache in Haft.

dpa

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