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Hessen Ackermann wirft Staatsanwaltschaft Voreingenommenheit vor
Mehr Hessen Ackermann wirft Staatsanwaltschaft Voreingenommenheit vor
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10:15 25.04.2016
Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Josef Ackermann. Quelle: Sven Hoppe
München

In seinem letzten Wort vor dem Urteilsspruch warf der Manager der Behörde am Montag vor, voreingenommen gewesen zu sein, weil sie das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank als "strafschärfend" angesehen habe. Dies sei erschreckend und decke sich nicht mit seinem Rechtsverständnis von einer objektiven Behörde.

Die anderen Angeklagten schlossen sich den Ausführungen ihrer Verteidiger an, die alle einen Freispruch gefordert hatten. Die fünf Banker stehen seit einem Jahr vor Gericht, weil sie laut Anklage vor fünf Jahren in einem Prozess um Schadenersatzforderungen für die Pleite des Medienkonzerns Kirch falsch ausgesagt haben sollen. Der Vorsitzende Richter unterbrach das Verfahren nach den letzten Worten der Angeklagten "zur Urteilsfindung" für eine Stunde.

dpa