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36.000 Euro Geldstrafe für wüste Justizbeschimpfung

Prozesse 36.000 Euro Geldstrafe für wüste Justizbeschimpfung

Nach wiederholten unflätigen Beschimpfungen von Richtern und Staatsanwälten ist ein 53 Jahre alter Mann am Mittwoch vom Landgericht Frankfurt zu 36.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden.

Frankfurt. Nach einem in mehreren Instanzen verlorenen Zivilprozess hatte der Angeklagte in verschiedenen Schreiben seinem Ärger über die Justiz Luft gemacht. Als Höhepunkt der Beschimpfungen war von "Hochofenarbeitern von Auschwitz" die Rede. Die Staatsanwaltschaft stellte daraufhin Strafantrag.

"Wenn unsere Mitarbeiter mit Unrechtssystemen verglichen werden, reagieren wir empfindlicher", hatte der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Harth das Verfahren begründet. Das sei schließlich etwas anderes, als wenn einem Beteiligten im Eifer des Gefechts einmal ein böses Wort herausrutscht.

dpa

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