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29-Jähriger wegen Explosion mit einer Toten angeklagt

Kriminalität 29-Jähriger wegen Explosion mit einer Toten angeklagt

Drei Monate nach der Wohnhaus-Explosion in Münster mit einer Toten ist Anklage gegen einen 29-Jährigen erhoben worden.

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Münster. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt wirft dem Mann vor, nachts im Streit die 62 Jahre alte Bewohnerin am Arm durch das Schlafzimmer geschleudert zu haben, bis sie regungslos am Boden liegen blieb. Um die Tat zu verdecken, habe er am Morgen danach Benzin in dem Haus ausgegossen, in Brand gesteckt und sei geflüchtet. Dem 29-Jährigen wird nach Angaben von Montag Körperverletzung mit Todesfolge sowie besonders schwere Brandstiftung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.

Durch die Druckwelle der Explosion waren Zimmerdecke und Dach eingestürzt, das Hause wurde vollständig zerstört. Die Frau soll aber nicht durch die Explosion, sondern an ihren Verletzungen gestorben sein. Als das Haus in Südhessen zerstört wurde, sei die 62-Jährige schon tot gewesen. Eine Passantin stürzte infolge der Explosion und wurde durch herabfallende Trümmerteile verletzt. Ein neunjähriger Junge im Erdgeschoss befand sich laut Staatsanwaltschaft in konkreter Todesgefahr, überlebte aber wie durch ein Wunder. Er erlitt lediglich einen Schock.

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