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2018 bringt einige spektakuläre Prozesse in Hessen

Justiz 2018 bringt einige spektakuläre Prozesse in Hessen

Geplante Terroranschläge und eine Reihe zum Teil Jahrzehnte zurückliegender Morde: Auf Hessens Gerichte kommt auch im kommenden Jahr viel Arbeit zu. Der islamistische Terrorismus hat vor dem Oberlandesgericht Frankfurt für drei neue Anklagen gesorgt.

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Richterhammer auf Buch mit Deutschen Gesetzen.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Frankfurt/Main. Das OLG muss jetzt entscheiden, ob das Hauptverfahren eröffnet wird. Darunter ist der Fall des mutmaßlich rechtsextremen Soldaten Franco A., der auf Berliner Politiker Anschläge geplant haben soll.

Die Belastung mit Staatsschutzverfahren "bleibt außergewöhnlich hoch", sagt Präsident Roman Poseck nach Mitteilung des Gerichts vom Mittwoch. Im Zivilbereich ist das OLG derzeit mit der Aufarbeitung der Diesel-Affäre in der Autoindustrie beschäftigt.

Das Landgericht Frankfurt wird voraussichtlich gegen einen 96 Jahre alten ehemaligen Wachmann des Konzentrationslagers Auschwitz verhandeln. In Hanau muss sich rund 30 Jahre nach dem Tod eines Vierjährigen voraussichtlich eine mutmaßliche Sekten-Anführerin vor Gericht verantworten.

Fast 20 Jahre nach der Tat könnte vor dem Landgericht Gießen der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der kleinen Johanna beginnen. Die Achtjährige war 1999 im Wetteraukreis entführt, missbraucht und getötet worden. Der Täter soll ein Mann aus Friedrichsdorf sein. Er wurde Ende Oktober festgenommen.

dpa

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