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129 700 Schutzsuchende leben in Hessen

Statistik 129 700 Schutzsuchende leben in Hessen

Rund eine Millionen Ausländer leben in Hessen - darunter sind fast 129 700 Schutzsuchende. Das geht aus Zahlen des Ausländerzentralregisters von Ende 2016 hervor, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag veröffentlicht hat.

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Blick in einen Wohnraum einer Erstaufnahmeeinrichtung in Frankfurt am Main.

Quelle: Uwe Anspach/Archiv

Wiesbaden. Als Schutz suchend gelten Menschen, die ihrem Aufenthalt in Deutschland auf humanitäre Gründe stützen. Die meisten leben in Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen: Hesen folgt auf Platz fünf. Bundesweit sind es mehr als 1,6 Millionen.

Schutzsuchende sind Asylbewerber, deren Verfahren läuft, sowie abgelehnte Asylbewerber, die geduldet sind oder noch nicht ausgereist sind oder abgeschoben wurden. Anerkannte Flüchtlinge nach der Genfer Konvention und subsidiär Schutzberechtigte gehören ebenfalls dazu.

Unter den Schutzsuchenden in Hessen sind 6475 abgelehnte Asylbewerber sowie 72 200 Menschen mit einem anerkannten Schutzstatus. Dieser ist bei 43 725 befristet.

dpa

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