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1,2 Promille und Kokain: Bewährungsstrafe für Unfallfahrer

Prozesse 1,2 Promille und Kokain: Bewährungsstrafe für Unfallfahrer

Weil er mit fast 1,2 Promille Alkohol im Blut einen schweren Verkehrsunfall verursachte, ist ein 23 Jahre alter Mann am Montag wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu einem Jahr Bewährungsstrafe verurteilt worden.

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Amtsgericht Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv

Frankfurt/Main. Der Mann war mit einer Bekannten in seinem Auto bei Frankfurt-Heddernheim auf einen Omnibus aufgefahren. Durch den Zusammenprall verlor er die Kontrolle über den Wagen, der kurz Zeit später Feuer fing. Die Insassen wurden verletzt, an dem Omnibus entstand ein Sachschaden von knapp 100 000 Euro. Bei der Überprüfung des Unfallfahrers wurden neben dem Alkohol Reste von Kokain und Schmerzmitteln in dessen Blut sichergestellt.

Vor Amtsgericht erschien am Montag lediglich der Verteidiger des Mannes, der allerdings ein umfassendes Geständnis vorlegte. Die Alkoholproblematik seines Mandanten habe mit dem Verlust wichtiger Bezugspersonen zusammengehängt, auf die der 23-Jährige als somalisches Bürgerkriegsopfer angewiesen gewesen sei. Mittlerweile sei jedoch die Familie nach Deutschland nachgekommen und sein Mandant in Therapie. Darüber hinaus habe er eine feste Arbeitsstelle. Das Gericht nahm diese "positive Zukunftsprognose" zum Anlass für die Strafaussetzung zur Bewährung.

dpa

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